Neubau – Einfamilienhaus

Dem hin und her ein Ende.

Im April 2019 viel die Entscheidung, den für uns zu studentischen, durch Partys und inzwischen durch erhebliche Parkplatzprobleme, beeinflussten Wohnbezirk am Karl-Wilhelms-Platz in Karlsruhe zu verlassen. Ein weinendes Auge blickt schon jetzt auf diese lebendige, liebgewonnene Wohngegend zurück.

Aber unsere Voraussicht auf das Alter, die Sehnsucht nach den Rheinauen, die Lust uns draußen auf der Terrasse zu rekeln, mit Garten, Werkstatt und Schildkröten Gehege, überwiegen nun doch.

Aufgrund des extrem hochpreisigen Wohnungsmarktes, entschieden wir, auf dem bereits bebauten Familiengrundstück meiner Lebensgefährtin ein zweites Einfamilienhaus zu planen und um setzen zu lassen bzw. dabei eine Menge Selbst bei zu tragen.

Screenshot_2019-04-03 Google Maps

Die Erfahrungen die wir dabei machten möchte ich hier visuell und erzählend zugänglich darlegen.

Vom Träumen ein Haus zu bauen.

Vielleicht stimmt es ja doch, dass ein Mann ein Kind zeugen, einen Baum Pflanzen und ein Haus bauen sollte. Mich hat das Fieber der Planung, mit der Idee meiner Lebensgefährtin, auf bestehendem Familiengrund ein zusätzliches Einfamilienhaus zu bauen, sofort gepackt.

Meine Freude an und auf individuelle angepasste Raumgestaltung, die Details die ich sinniere, Reduzierung aufs Wesentliche, –  Weite durch Öffnung nach außen, Lichtspiel, Luftraum und Ruhe fürs Auge – allmorgendlich tanzen die wildesten Bilder und Ideen in meinem Kopf.

Mein Traum – Die Entwicklung eines den unsrigen Bedürfnissen ideal angepassten Raums. Ein Kreativbereich, Entspannungsfläche, Traumebene, Begegnungsstätte und Besucherebene. Der jeweilige Privatbereich, Lager und die dem Alltäglichen unterworfenen, zweckgebunden Räume. Alles ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, kostengünstig und doch mit Stimmung – mit Moderne und mit der richtigen Balance zwischen außen und innen. So viele kleine und große Ideen sind in mir, soviel Spaß zu tüfteln, noch einen Schritt weiter zu gehen und soviel Vorfreude auf die Umsetzung – vielleicht hätte ich doch Architekt werden sollen und nicht Grafikdesigner. Aber als Realist der ich manchmal bin, weiß ich, das wir Hilfe für die Entwicklung und Umsetzung des Bauvorhabens brauchen. Zu vielschichtig ist das Thema, zu wackelig die eigenen statischen Berechnungen, zu Unbekannt der Umgang mit Behörden, mit Baustoffen und Erdreich.

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